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Unwetterwarnungen

Übung mit der Seilwinde

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Denn der richtige und schnelle Einsatz der Seilwinde kann Leben retten!

 

 

 

 

 

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Unfälle wie beispielsweise ein Fahrzeug am Hang das dort abzustürzen droht oder umgestürzte Fahrzeuge oder ähnliches – dann könnte es heißen: jetzt schnell sichern mit der Seilwinde. Im Ernstfall muss dann alles schnell gehen.

Doch wie ging das noch mal?

Deshalb nahmen wir uns vor: Der Einsatz mit der Seilwinde soll in der Ausbildung kein Stiefkind sein!

Fehler beim Anschlagen, beim Sichern des Seilwinden-Fahrzeuges oder während des Ziehens können schwere oder gar tödliche Verletzungen sowie schwere materielle Schäden zur Folge haben. Daher muss eben auch dieses Gerät beübt werden.

 

 

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Bei unserer „Schulungsübung" wurden nach den „Routinearbeiten" an den Fahrzeugen mit dem Absichern der Unfallstelle, Aufbau des Brandschutzes und der Lichtversorgung gemeinsame Überlegungen nach den besten Vorgehensweisen der Sicherung, Bergung oder auch die bestmöglichen Anschlagpunkte für unsere beiden Seilwinden gesucht.

 

Besten Dank an alle Kameraden die sich wieder die Zeit genommen haben an dieser gemeinsamen Übung teilzunehmen.
Besonderen Dank an Sebastian Babinger für die Mithilfe bei der Übungsausführung und der zur Verfügungstellung des Traktors sowie des Anhängers.

 


Danke auch an Fahrmeister Franz Hainitz für die Instruktionen und die Übungsleitung! 

 

 

Hier einige zusammengetragene – im Netz gefundene Grundregeln für das richtige Anschlagen:

 

    • Zwischen Fahrzeugwinde und Last darf kein Wirbelhaken (alos Lasthaken mit einer drehbaren Öse) eingesetzt werden. Seile für den Bodenzug sind im Gegensatz zu Kranseilen nicht drehungsfrei.

    • Alle Verbindungselemente müssen für die möglichen Kräfte zugelassen sein. Fehlt der Nachweis, sortieren Sie die Teile aus.
    • Spreizwinkel reduzieren die zulässige Belastung für die Anschlagseile. Für die Praxis kann folgende Faustregel gelten: Unter 45 Grad – voller zulässiger Wert. Über 45 Grad – halbe Kraft. Herstellerangaben haben Vorrang.
       
    • Lose Rollen erhöhen die Zugkraft und damit die Belastung von Anschlagmitteln.
       
    • Die Verlängerung von Hebebändern und Rundschlingen durch Verknoten oder Ineinanderschlingen ist verboten.
       
    • Schäkel zwischen zwei Rundschlingen sind erlaubt, wenn die Bänder voll aufliegen.
       
    • Das Windenseil darf nicht als Anschlagseil missbraucht werden, also nicht direkt um Baumstämme oder Fahrzeugteile geschlungen werden. Verwenden Sie geeignete Anschlagseile, -ketten oder -schlingen.
       
    • Muss das Seil über Kanten laufen, sind geeignete Kantenreiter oder Holzunterlagen zu verwenden.
       
    • Anschlagmittel vor dem Einsatz kontrollieren und regelmäßig prüfen lassen.
       
    • Erst nachdem alle Verbindungen gesichert sind und alle den Gefahrenbereich verlassen haben, gibt der Anschläger dem Windenführer den Zug frei.

    • Das laufende Seil und laufende Rollen nicht berühren. Quetschungs- und Amputationsverletzungen sind sonst unvermeidbar. Beim Umgang mit Drahtseilen sind immer Handschuhe zu tragen.

    • Sichern Sie das Einsatzfahrzeug gegen Wegrutschen:

      Grundsätzlich wird aber die Verwendung von Unterlegkeilen verlangt.
      Auf fester, trockener Straße, wenn nur geringe Seilkräfte auftreten, genügt in der Regel aber die Allrad- Feststellbremse.
      In der Praxis kann dies unnötigen Schaden an der Straße anrichten. Deshalb sollte der Einsatz von Keilen von der Situation am Einsatzort abhängig gemacht werden.

      Bei unberechenbarem Untergrund oder bei Glatteis sind Unterlegkeile immer zu verwenden. Bei Zug nach vorn legen Sie die Radkeile unter die Vorderräder, da diese die Hauptlast aufnehmen. Die Hinterräder könnten unter Umständen über die Keile wegrutschen. Achten Sie darauf, verzahnte Keile zu benutzen. Normale Lkw-Radkeile können sich lösen und wie Geschosse wegschleudern.

      Unter Umständen muss das Seilwinden-Fahrzeug mit Seilen oder Ketten gesichert werden. Als Anschlagpunkt bietet sich ein zweites schweres Fahrzeug, ein Baum oder Erdanker an. An steilen Hangkanten sollte nach Möglichkeit eine Umlenkrolle mit Festpunkt als Absturzsicherung benutzt werden.

 

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Bericht und Fotos FF Brunnwiesen -  poalmi

 

 



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