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Alle Jahre wieder - Fitnesstest

 

Alle Jahre sind die Atemschutzgeräteträger verpflichtet sich einem Fitnesstest zu unterziehen.

Am Freitagabend war es für einen Teil des Unterabschnittes St. Leonhard wieder so weit. Der Finnentest stand am Programm.

 

 

 

 

Die Kameraden aus Ruprechsthofen übernahmen im Rahmen der UA-Atemschutzübung die Organisation des sogenannten „Finnentestes“. Dies ist eine der 3 Möglichkeiten den jährlich verlangen Fitnesstest der Atemschutzgeräteträger zu absolvieren. Parallel dazu stand auch das Fahrrad für all jene Kameraden bereit die diese Form des Atemschutz Leistungstestes bevorzugten.

 

Zur Info:

Daneben gibt es noch den sogenannten „COOPER TEST“ – dies ist ein international anerkannter   Leistungstest bei dem das FF-Mitglied eine vordefinierte Strecke (abhängig   vom Alter und Geschlecht) innerhalb von 12 Minuten in sportlicher Bekleidung   bewältigen muss.

 

Ebenfalls gültig ist der „FAHRRAD   TEST“ bei dem die Leistungsfähigkeit alters- und geschlechtsunabhängig   mit einem Standfahrrad (ohne EKG- und Blutdruckmonitoring), ebenfalls in   sportlicher Bekleidung überprüft wird. Dieser Leistungstest gilt als   erfolgreich absolviert wenn der Kandidat 6 Minuten bei 175 Watt und einer   Trittfrequenz zw. 60 und 70 Umdrehungen absolviert.  

Lesen Sie mehr über die Durchführung der   Atemschutztauglichkeitsuntersuchung hier in dieser Beilage des   Landesfeuerwehrverbandes NÖ:

https://www.noe122.at/downloads-hauptkategorie/formulare/tauglichkeitsuntersuchung/1-5-3-tauglichkeitsuntersuchung-beilage-1-2017-6.pdf

Neben dieser jährlichen Fitnessüberprüfung sind zur   Feststellung der Atemschutztauglichkeit  je nach Alter in   unterschiedlichen Zeitintervallen weitere Schritte zur Gesundenuntersuchung   beim Hausarzt und anschließend dem Feuerwehrarzt    vorgeschrieben.  

 

Die meisten gekommenen Kameraden wählten den praxisnahen Finnentest. Die ist ein genormter und wissenschaftlich evaluierter Leistungstest für Atemschutzgeräteträger in vollständiger Einsatzbekleidung über fünf Stationen mit zeitlicher Kontrolle der 5 gestellten Aufgaben. Ebenfalls wieder alters- und geschlechtsunabhängig.

Der gesamte Finnentest dauert 14,5 Minuten wobei alle Stationen in Folge absolviert werden.

Die fünf Stationen kurz skizziert: 

1. Station: 100 Meter gehen , anschließend 100 Meter gehen mit 2 Kanister mit jeweils 16,6 kg.
Zeit Limit: 4 Minuten. 

2. Station: 90 Stufen hinauf und 90 Stufen wieder runter steigen.
Zeit Limit: 3,5 Minuten 

3.Station: Hämmern eines liegenden LKW Reifens auf einer ebenen betonierten Fläche über eine Distanz von 3 Meter. Der Reifen soll 47kg wiegen, 25 cm hoch sein und 1 Meter Durchmesser haben.
Der Hammer soll 6 kg wiegen.
Zeit Limit: 2 Minuten 

4. Station: Unterkriechen und Übersteigen von 3 Hindernissen auf einer Bahn mit 8 Meter
Dabei ist ein Durchlauf von 3 Runden vorgeschrieben – dies ergibt also 9 mal Unterkriechen des 60 cm hohen Hindernisses und 9 maliges Übersteigen.
Zeit Limit: 3 Minuten 

5. Station: Einfach Rollen eines 15 Meter langen C52- Druckschlauches wobei sich das andere Ende nicht bewegen darf.
Zeit Limit: 2 Minuten.

An den Start gingen rund 30 Teilnehmer der Feuerwehren St. Leonhard, Ruprechtshofen und Brunnwiesen.

Freilich gab es auch Kameraden die dieser körperlichen Herausforderung nicht stand hielten und den Test abbrechen mussten. Dabei ist einerseits zu bedenken, dass je nach Körperbau und Geschlecht dieser Test nicht unbedingt für jeden geeignet sein wird. Daher gibt es wie gesagt auch die beiden anderen anerkannten Tests.
Und zweitens zeigt diese Überprüfung die körperlichen Grenzen auf, an die man auch in Einsatzsituationen kommen kann.

Vernünftig ist es für diese Kameraden zu analysieren woran es gelegen hat (allgemeine Fitness oder Körperbau, berufliche Tätigkeit,…), ev. einen der anderen Tests zu wiederholen um hier seine Leistungsfähigkeit nochmals zu testen bzw. auch weitere Schritte in Richtung Aufsuchen eines Arztes wie Hausarzt oder Feuerwehrarzt  zu unternehmen.

Bleibt uns noch, uns für die Durchführung des Leistungstestes und die Verpflegung bei der FF Ruprechtshofen zu bedanken.

 Die Fotos gibt es wie immer ebenfalls auf Google Foto

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Fotos und Bericht FF Brunnwiesen - poalmi

 

 

 

 



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