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Feuerwehr - PEER


 

 

Eine besondere Ausbildung absolvierte unser Feuerwehrkurat Johann Reiterlehner in diesen Tagen:

 

Stressverarbeitung nach belastenden Ereignissen (SvE)

Im Bezirk Melk standen bis dato 3 -  in ganz Niederösterreich  44 Peers – (Stand 01/2011 NÖ LFV) im Einsatz. Mit der diesjährigen Ausbildung in der Landesfeuerwehrschule wurde die Anzahl der „Helfer  für die Helfer“ nun auf 65 Kameraden aufgestockt.

 

Unser Feuerwehrkurat Johann Reiterlehner ist nach der bestandenen Abschlußprüfung am Donnerstag den 29.03.2012 nun der 4. zur Verfügung stehende Peer im Bezirk Melk.   

Auf der NÖ Landesfeuerwehrverbandseite steht unter Peer zu lesen:

"Helfer für Helfer"

Zur Stressverarbeitung nach belastenden Ereignissen (SvE) werden für die Betreuung von Feuerwehreinsatzkräften Feuerwehrpeers ausgebildet. Diese sind erste Ansprechpartner für Feuerwehrmitglieder nach belastenden Einsätzen und sollten angefordert werden, so ferne dies die betroffenen Feuerwehrmitglieder wünschen.  Sie können eventuell notwendige nächste Schritte einleiten, sind aber keine "Ersatzpsychologen". Die Gespräche sind ein Angebot an die Feuerwehrmitglieder. Der Einsatzleiter / Feuerwehrkommandant aber auch einzelne Feuerwehrmitglieder können Feuerwehrpeers anfordern.

Das Team

Feuerwehrkurat Dr. Gerhard Gruber
HBI Julia Marx (Sachbearbeiter im NÖ Landesfeuerwehrkommando)
65 Teammitglieder (Stand April 2012)
Einsatzgebiet: Niederösterreich
Alarmierung über die Landeswarnzentrale Niederösterreich

Ausbildung/Weiterbildung

Module SVE1, SVE2, SVE3 mit je 16 Stunden und eine jährliche Fortbildung

Hier auf unserer Seite zum downloaden:

SVE Betreuungszettel des Nö Landesfeuerwehrverbandes (ist eine Peer Betreuung notwendig? - auffällige Veränderungen? - beunruhigend?) lesen Sie mehr!

Erreichbarkeit von Feuerwehrpeers in Nö zur Streßverarbeitung nach belastenden Ereignissen.

 

Meine Recherchen im Internet Wikipedia:

Peers (englisch: gleichrangig) sind nach dem Critical Incident Stress Management nach Jeffrey T. Mitchell ausgebildete Personen in Einsatzorganisationen, die Einsatzkräften helfen, psychisch belastende Einsätze und den Stress besser zu bewältigen und in der Folge das Erkrankungsrisiko an PTBS zu senken.

Ein Peer hat immer entsprechende Einsatzerfahrung und durch diese gleiche Basis einen besseren Zugang zu den betroffenen Kollegen. Ein externer Therapeut oder Psychologe kann kein Peer sein, sondern fungiert als Mental Health Professional (MHP). Bei Stress Debriefings hat der Peer aufgrund seiner Ausbildungshöhe lediglich eine den MHP unterstützende Funktion. Im Rettungsdienst, THW und bei Rettungshundestaffeln, Feuerwehren und den Hilfsorganisationen gibt es Peers seit Anfang der 1980er Jahren. Bis dahin hatte lediglich die Notfallseelsorge den Betroffenen bei schweren Ereignissen psychisch geholfen. Eine Ausbildung zum Peer unterstützt Einsatzkräfte, negative Ereignissen rationaler als „Laien“ zu verarbeiten.

Ein potenziell traumatisierendes Ereignis kann einhergehen mit Gefühlen von Hilflosigkeit und schutzloser Preisgabe – kann dies nicht aufgearbeitet werden kann es eine dauerhafte Erschütterung von Selbst- und Weltverständnis bewirken.

Hier ein interessanter Artikel vom Standart -  August 2010

http://derstandard.at/1282273759469/Feuerwehr-Peers-Wenn-Helden-Hilfe-brauchen


 



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