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Flurbrand in Simhof

Am 5. 8. wurden die Feuerwehren Ruprechtshofen und St. Leonhard um 20:45 zu einem vermutlichen Waldbrand nach Fachelberg (Gde. St. Leonhard) gerufen.

Wie sich wenig später herausstellte, lag der eigentliche Einsatzort etwa 3,5km Luftlinie entfernt in Simhof.

 

Lesen Sie mehr dazu hier im kopierten Bericht der FF- St. Leonhard von Harald Hömstreit:

 

Bereits kurz nach der Ausfahrt war in Blickrichtung zum vermeintlichen Einsatzort ein gemeldetes Sonnwendfeuer sichtbar, während um Fachelberg weder Rauch noch Feuer erkennbar waren. Per Funk wurde dies den anderen Einheiten durchgegeben, die sich daraufhin in Richtung Sonnwendfeuer in Bewegung setzten.

 

Die Besatzung des Tank St. Leonhard erspäte bei der Kontrollfahrt in Fachelberg einen Punkt mit starker Rauchentwicklung in Blickrichtung Schlatten (Gde. Ruprechtshofen). Dies wurde abermals per Funk durchgegeben, und da in Ruprechtshofen kein Sonnwendfeuer gemeldet war, begann somit die Suche nach dem eigentlichen Einsatzort. Die Richtung war klar und die Rauchsäule gut sichtbar. Die vier Fahrzeuge der Feuerwehren Ruprechtshofen und St. Leonhard näherten sich über unterschiedliche Anfahrtswege und so konnte der Brand von den Mitgliedern der FF Ruprechtshofen nach kurzer Zeit in der Gegend um Riegers und dann konkret in Simhof ausfindig gemacht werden.

 

Der kleinräumige Flurbrand, der rasch unter Kontrolle und abgelöscht war, stellte sich als vor Tagen abgelagerter Grünschnitt heraus.

Nach etwa einer Stunde war die Einsatzbereitschaft der FF St. Leonhard wiederhergestellt.

 

Trotz kurzer Suche nach dem eigentlichen Einsatzort lässt sich feststellen, dass jede Meldung bei den Einsatzkräften eine notwendige ist. Denn selbst wenn man ein Feuer sieht, aber den Ort nicht benennen oder nur andeuten kann, würde sich ein Brand bei nicht-melden nur weiter ausbreiten. Gemeldete Brauchtumsfeuer sind auch unserer BAZ ("Bezirksalarmzentrale") bekannt, wodurch Fehlalarme praktisch nicht vorkommen.

 

Foto: Erich Graf (FF Ruprechtshofen)



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